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monday thoughts

Frohe Ostern ihr Lieben!

Froh darüber, wieder in meinem eigenen, viel bequemeren Bett zu schlafen melde ich mich bei euch zurück – leider krank! Ich hatte dafür einen erholsamen Urlaub, da bin ich ganz glücklich darüber, dass die kleine Grippe erst jetzt kam. Das Bild ist am letzten Skitag entstanden und übrigens unbearbeitet, ich war als wirklich im Winterwonderland!

Da es auf diesem Blog noch nicht viel wirklich Persönliches gibt, dachte ich mir, ich teile etwas davon mit euch. Seit mehr als einem Jahr kommt immer wieder der Gedanke bei mir auf, meine Haare doch abzuschneiden. Mal was peppiges, freches, dieses lange, schnittlose Haar auf ein Drittel zu kürzen. Doch jedes Mal entscheide ich mich dagegen. Für lange Haare beneiden einen so viele, damit kann man schöne Locken machen, bei Kleidern sieht es viel schöner aus, ihr merkt ; die Liste scheint endlos.

Das ist typisch bei mir, diese Angst vor Veränderungen. Immer wieder muss man sich neuen Herausforderungen stellen. Und dann kommt die Angst, die Angst zu versagen. Das fing schon damals, in der 3. Klasse an : Die Fahrradprüfung. Irgendwann war es dann so weit, und man ist das erste Mal Fahrrad auf dem Schulhof gefahren, und eigentlich war es doch ganz cool, zu den Großen zu gehören und bald mehr zu dürfen. Im Endeffekt war die Prüfung auch gar nicht so schlimm, aber schwupps, dann kam die Nächste. Lernstandserhebung, Oberstufe, LK-Klausuren und schließlich das Abi.

Schaffe ich das? Was ist, wenn ich wiederholen muss?

Immer diese Selbstzweifel! Aber mittlerweile hatte ich verstanden, dass es nicht nur darum geht, diese Bürde zu schaffen, sondern darum, zu verstehen, dass dahinter schon die Nächste auf mich wartete. So ist doch das Leben. Es gibt immer etwas, wonach man strebt, und man selbst versucht, das Beste daraus zu machen. Finde ich in der Uni Freunde? Wie viel muss ich für die ersten Klausuren lernen? Mittlerweile sind es nur noch knappe 3 Monate bis zur ersten mündlichen Prüfung, und mit dem Ergebnis, dass ich damals im Abi darin erzielt habe, habe ich mehr Angst vor der anstehenden Prüfung, als vor allem anderen, was demnächst kommt.

Doch zurückblickend sehe ich, dass ich mit jeder Entscheidung gewachsen bin. Dass dabei auch viele falsche Entscheidungen waren, damit muss ich mich halt abfinden. Könnte man zurückspulen um etwas zu ändern, würde ich es machen? Ich weiß nicht. Ich bin zufrieden mit meiner Studienwahl, besser könnte es nicht sein. Hätte ich mehr gelernt, um die Prüfungen besser abzuschneiden? Wahrscheinlich nicht, denn dann hätte ich nicht daraus lernen können, dass mehr fürs 2. Semester nötig ist.

Im Endeffekt kam das Abitur so schnell auf einen zu und ging so schnell an einem vorbei, dass das, was auf einen zukommt, viel schwieriger zu sein scheint. Was ich damit sagen will, es ist völlig normal, dass man Angst vor der nächsten großen ‚Lebensprobe‘ hat. Jeder hat seine eigenen Methoden, damit fertig zu werden. Aber es ist viel einfacher, als man immer erst denkt. Wenn man es nicht ausprobiert, kann man es später auch nicht bereuen oder gutheißen-

So, das war ein Einblick in meine Gedanken, die mich gestern am Einschlafen gehindert haben. Und egal wie weise meine Worte vielleicht jetzt waren, ich weiß immer noch nicht, ob ich meine Haare abschneiden soll oder nicht. Ich wünsche euch noch einen schönen Feiertag, eure L.

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paris photo bombing

Hallo ihr Lieben! Endlich ist er da – mein neuer Blog! Neues Design, neuer Name, neues System. Wie gefällt es euch?  Ich freue mich schon auf eure Meinungen dazu. Heute gebe ich euch einen kleinen Einblick in meinen 2-Tages-Ausflug nach Paris. Es war echt mega anstrengend, aber es gab so viel zu sehen. Die Reise war ein Geschenk an meinen Freund zum 3. Jahrestag. Wir beide möchten so viel wie möglich von der Welt sehen, und warum dann nicht in die Stadt der Liebe? Den Ausflug habe ich bei busreisen24.de gefunden und er kostet 39€/Person zusätzlich der Gebühr, an welchem Ort wir eingesammelt werden wollen. Zuerst dachten wir, dass der Bus echt super bequem und groß ist, aber nachdem er dann komplett voll war, und man sich nicht mehr ganz zurück lehnen konnte, hat sich meine Meinung auch geändert. Wir kamen morgens um 7.30 in Paris an und hatten dann bis 22.30 Zeit. Meiner Meinung nach viieel zu viel, ich war schon um 17 Uhr so kaputt, aber dazu gleich mehr. Um 7.30 hatte natürlich noch nichts auf und wir sind erstmal zu McDonals. Jaa, total kreativ! Danach ging es weiter über die Champs Elysée, die um halb 9 zwar vollkommen leer war, aber so konnte man ganz viel Window Shopping machen – das war schon ein exklusives Gefühl :D

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Und natürlich musste mein Freund mit zu Laduréé. Der Laden war so wunderschön von außen!  Genau wie der Louis Vuitton, der natürlich direkt aufgefallen ist. Meiner Meinung nach sollte man in Paris unbedingt einmal diese Straße entlang laufen. Wir waren auch noch einmal Abends dort, und es war so schön beleuchtet und es war so viel los!

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Von den Champs Elysée sind wir weiter zum EIffelturm. Zufälligerweise sind wir direkt in der Straße mit den Luxusläden wie Céline, YSL, Givenchy, Chanel etc. gelandet und ich konnte ein bisschen träumen. Auf der Karte sah es alles so nah beieinander aus, aber wir sind trotzdem knapp 40 Minuten gelaufen. Danach haben wir dann doch die Ubahn verwendet. Für die Treppen hoch auf den Eiffelturm haben wir 4€ pro Person bezahlt. Wenn ihr nach Paris fahrt, solltet ihr euch darauf einstellen, dass alles unglaublich teuer ist. Der Ausblick war wirklich schön, und vor allem da wir richtig Glück mit dem Wetter hatten und die Sonne schien, konnte man echt viel sehen. Paris 2014 5Mittag gegessen haben wir im Babalou’s, eine ganz kleine Pizzeria, über die wir im Internet gelesen hatten, dass sie ‚günstig und lecker‘ sein soll. Die Pizza hat trotzdem 14€ gekostet, aber ich kann euch echt empfehlen dort hin zu gehen. Es liegt direkt unter der Sacre Coeur am Montmatre, wo wir als nächstes waren. Auch dort sollte man unbedingt gewesen sein. Wir haben uns auf die Treppen gesetzt, Live Musik gehört und die Aussicht genossen. Nach der Live Musik kam noch ein Fußballer, der wohl auch durch Fernsehen etc bekannt ist (selbst mein Vater kannte den), und er ist mit dem Ball auf dem Kopf die komplette Lampe hochgeklettert, die ihr auf dem folgenden Bild seht. Anscheinend ist er öfter dort, also lohnt es sich abends beim Sonnenuntergang auf jeden Fall dorthin zu gehen, vielleicht habt ihr ja auch Glück und seht sowas!

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Als ich wiederkam, hat meine Mama direkt gefragt, ob ich mir vorstellen kann, mal dort zu leben – vor allem, da mein Auslandsjahr eigentlich nur noch knapp 1 Jahr entfernt ist. Und ja, ich denke schon, dass man dort gut leben kann. Klar, diese Stadt ist einfach extrem teuer, aber da mein Nebenfach Französisch ist und im Semester danach die Überprüfung in dem Fach ist, fällt meine Entscheidung wahrscheinlich auf Frankreich, und die meisten Unis (die für mich möglich sind) sind in Paris. Die Stadt ist wunderschön, wirklich sehenswert, aber auch echt dreckig! Deswegen ist & bleibt meine Lieblingsstadt London ♥
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