Meine Tipps für Ibiza I

Als feststand, dass unser nächstes Ziel Ibiza hieß, habe ich mich direkt auf die Suche nach Tipps gemacht. Portale wie Tripadvisor (meine treueste Quelle in Frankreich), Zeitschriften und nicht zuletzt meine liebsten Blogs haben bei der Planung unseres Urlaubes geholfen. Ich möchte euch hier nicht nur die „TO DO’s“ nennen, sondern auch den ein oder anderen (Geheim)tipp für euren nächsten Urlaub dort mitgeben. Also let’s go!

Formentera

Für den ersten richtigen Tag (und somit meine erste Empfehlung) ging es nach Formentera. Da wir vor Ort kein WLAN hatten, sind wir quasi blind losgefahren. Wir haben, wie wir später an Schildern gesehen haben, mit Balearia für die Hin- und Rückfahrt für je 20€ wohl auch viel zu viel gezahlt. Dort wurden die Hin- und Rückfahrt teilweise für 19€ geboten. Ich kann euch demnach empfehlen, die Tickets vor Ort in Ibiza Stadt zu kaufen und nicht vorher online. Angekommen, sind wir einfach losgelaufen, ohne zu wissen, in welche Richtung und zu welchem Strand. Im Endeffekt sind wir am Strand Ses Ilettes angekommen und das Wasser war einfach atemberaubend! Wir haben auch entdeckt, dass man am Hafen Bustouren buchen kann, zu einem oder mehreren Stränden oder Aussichtspunkten für je 8, 12 oder 16€. Hätten wir das alles vorher gewusst, hätte unsere Planung wohl anders ausgesehen. Auch die Restaurants an den Stränden sind nicht gerade erschwinglich. Pommes und Nuggets für 18€, oder eine Paella für 2 oder mehr für 70€ – wir waren ein wenig fassungslos. Informiert euch also am Besten vorher und nehmt vielleicht auch euer eigenes Essen mit bzw. frühstückt vorher ordentlich! :-) Der Trip war trotzdem sehr cool und ich denke, die Bilder zeigen, wie schön es dort war.. 

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Cala Conta & Cala Tarida

Für den zweiten Tag haben wir uns den Süden vorgenommen und auf unserem Plan standen Cala Conta / Cala Comte, der uns auch vom Touristenzentrum in unserer Gegend mit der Anmerkung „auf jeden Fall früh hin“ empfohlen wurde. Um 9.30 ging es los, und als wir ankamen, war es schon nicht mehr leer. Trotzdem war der Strand wunderschön :-)  Um 12 wollten wir den Parkplatz verlassen und er war einfach RAPPELVOLL. Danach ging es direkt zum nächsten Strand, der Cala Tarida. Wir haben uns in einem Supermarkt unterwegs noch etwas zu essen geholt und uns damit an den Strand gesetzt, bzw eher ins Wasser, da es einfach so heiß war. Aber ihr seht, der Unterschied zu Formentera ist gar nicht so groß, oder? Was uns auch aufgefallen ist, an diesen Stränden findet ihr weitaus weniger Touristen, sondern vielmehr Spanier und Einheimische. Das war quasi die Bestätigung, dass wir wohl eine gute Wahl getroffen haben!

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Es Vedra

Danach ging es zum Aussichtspunkt auf Es Vedra, und es war echt nicht leicht, diesen zu finden. Dabei handelt es sich nämlich nicht um einen absoluten Tourispot, sondern anscheinend eher um einen Geheimtipp. Wir sind der Anleitung des Mannes aus dem Touristenzentrum gefolgt und haben „Torre de Savinar“ in unser Navi eingegeben und sind die ganze Zeit in Richtung Cala d’Hort gefahren, bis irgendwann auf dem Weg gen Meer links ein pinkes Schild in eine unscheinbare, holprige Straße erschien. Kurz dahinter erwartete uns ein Parkplatz und ein steiniger Weg – wir haben sogar nochmal ein wenig Wasser von den selbsternannten Parkwächtern alias Bob Marley Abklatschen bekommen. Auch hier war die Aussicht atemberaubend und wir wurden sogar Zeuge eines Heiratsantrages von einem jungen Pärchen, einfach zu süß! Leider hatte ich an diesem Tag meine SD-Karte für meine Kamera vergessen, sodass ich keine hochwertigen Bilder davon habe. I’m sorry!

Hippie Market

Was ihr ebenfalls nicht verpassen solltet, ist ein Besuch auf dem Hippie Market Las Dalias. Dieser findet Samstags in San Carles statt. Leider wurde mir Sonntags gesagt, sodass wir vor einem leeren Gelände standen. Gott sei Dank hat uns eine Frau geholfen und nach San Juan geschickt, wo er an an diesem Tag stattfand. Es gab viele Stände mit selbstgemachtem Schmuck, bunten Kleidern, Obst und Gemüse, Gewürzen und richtig coole Livemusik. Ich habe dort unter anderem selbstgemachtes Öl, zwei Versionen des „Sal de Ibiza“ und ein wunderschönes Armband gekauft. Der Hippie Market in San Juan ging bis 3 Uhr. Danach haben wir uns in ein kleines Lokal gesetzt und selbstgemachte Eistee geschlürft und belegtes selbstgemachtes Brot gegessen. Ein Traum <3 Fahrt am besten am frühe n Mittag dorthin, damit ihr nicht in der Mittagssonne eingeht!

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Bootstransfer

Dies ist ein weiterer Tipp von mir: Den Bootstransfer zu nutzen. Den gab es von unserem Hotel aus direkt zum Hafen von San Antonio, von wo aus alle Busse beispielsweise Richtung Eivissa gestartet sind. Der Bootstransfer hat 3€ gekostet, also quasi wie eine Busfahrt (2€). Ich habe eine Schwäche für Häfen, die Pia und ich miteinander teilen, weswegen es umso schöner war. Kleine Anekdote: Als wir uns verfahren haben, sind wir sogar extra noch die 5 Minuten zum Hafen gefahren, nur um ihn mal kurz anzuschauen, haha. Abgesehen davon liebe ich es einfach, wenn der Wind in die Haare weht und man den Ausblick vom Boot auf die „Skyline“ genießen kann.

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Einen Roller oder Auto mieten, um die Insel zu erkunden

Ja, Ibiza ist teuer. Und wenn man viel Geld für einen Urlaub ausgibt, muss man nicht die ganze Zeit am Hotelstrand liegen und jeden Tag das gleiche Essen essen! Also heißt es mal abenteuerlustig zu sein und Ibiza erkunden. Wir haben uns dafür einen Roller ausgeliehen, da Pia, die schon 21 Jahre alt ist, keinen Führerschein mithatte, und ein Auto aufgrund meiner 20 Jahre nochmal um einiges teurer geworden wäre. Gut, ich bin vorher genau 1 Mal Roller gefahren und das hat man wohl auch ein wenig gemerkt. Allerdings war es nach 2 Stunden 30 km/h fahren auch gar nicht mehr so schwer und somit kann ich es euch nur ans Herz legen – man lernt es definitiv schnell! Kostenpunkt: Wir haben inklusive Sprit für 2 Tage 25€ pro Person gezahlt.

Einen Sonnenschirm mitnehmen oder kaufen

Die Liegen an den verschiedenen Stränden kosten immer, und so auch der Schirm – ja, sogar wenn ihr ihn einzeln holt und sogar am eigenen Hotelstrand! Das Problem: fast nirgends findet ihr richtige Schattenplätze, nichtmal Palmen waren an den Stränden. Falls ihr euch also gerade im Sommer bei 30 Grad im Schatten nicht die komplette Haut verbrennen wollt, kann ich euch also nur empfehlen, einen Sonnenschirm mitzunehmen oder vor Ort zu kaufen.

Empfehlungen von Einheimischen 

Wir haben uns auch in Restaurants und im Touristenzentrum mit zwei Einheimischen unterhalten, die uns noch weitere Tipps gegeben haben. Leider war unser Plan schon super voll .. Beim nächsten Mal ist hoffentlich mehr Zeit, diese wahrzunehmen, aber ich gebe sie gleich mal an euch weiter: Uns wurden noch die Strände Cala Bassa und Cala LLenya empfohlen.
Damit ihr euch vorstellen könnt, wo meine euch empfohlenen Strände und Co. circa auf Ibiza liegen, habe ich für euch noch eine kleine Karte vorbereitet: 

Ibiza Karte

Das war’s auch schon mit dem ersten Teil meiner Tipps. Ihr merkt, es gibt einiges zu sehen.. Ich hoffe, euch hat der Blogpost gefallen! Ich freue mich wie immer über euer Feedback. Ich persönlich bin Ibiza total verfallen und würde am Liebsten direkt zurück.. Allein die Strände waren der absolute Wahnsinn, ich habe noch nie so klares Wasser gesehen, ich könnte ewig davon weiter schwärmen. So, für mich heißt es jetzt eine neue Folge von Devious Maids schauen. Habt einen schönen Abend, ihr Lieben. L ♥

 

VINE & LACE

6 comments

  1. Das sind wirklich wunderschöne Fotos! Da bekomme ich glatt schon wieder Fernweh :)

    Ich war leider noch nie auf Ibiza, aber es sieht echt toll aus <3

    Würde mich freuen, wenn wir uns gegenseitig folgen und uns so unterstützen <3

    http://nilooorac.com/

    Liebe Grüße

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