Meine Tipps für Paris

Guten Morgen ihr Lieben! Heute gibt es meinen Post über Paris, in dem ich euch alles über unsere Unterkunft und Restaurants erzähle und darüber, was ihr unbedingt tun solltet und warum mir Bordeaux vielleicht doch noch besser gefällt. Für mich war es das zweite Mal in dieser Stadt, nachdem ich vorletztes Jahr mit meinem Freund für einen Tag dort war. Ich weiß noch: das war quasi einer meiner ersten Blogposts hier auf The Golden Side Of Life. Aber kommen wir zum letzten Wochenende ..

Sightseeing

Nach den Anschlägen war es besonders Simone wichtig, dass keine Events in Paris statt finden, bei denen viele Leute auf einem Haufen sind. Gut, im Internet habe ich nichts gefunden, aber tatsächlich fand dann am Sonntag ein Marathon statt und es war SO voll und extrem viel los. Trotzdem haben wir es uns nicht nehmen lassen, ein paar Fotos am Eiffelturm zu machen. Er ist definitiv ein MUSS, wenn ihr in Paris seid. Außerdem ist er sehr fotogen :-)

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Von einer Abonnentin wurde uns als Geheimtipp die Rue Crémieux empfohlen. Die Straße liegt etwas außerhalb und in der Gegend erwartet man sowas absolut nicht. Denn hier gibt es neben Hochhäusern diese kleine Nebenstraße mit vielen, bunten und liebevoll gestalteten Häusern. Dazu kommt noch, dass dies überhaupt nicht zu Paris‘ üblichem Stil (Backsteine, Stuck etc.) passt und somit waren wir extrem überrascht, und waren auch nicht die einzigen. An manchen Häusern stand sogar ein „Fotos verboten“ Schild! 

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Was mich sowohl an Paris als auch an Bordeaux so fasziniert hat, ist das einheitliche Bild der Stadt, den es aufgrund seines Baustils hat. Deswegen solltet ihr euch bei eurem Besuch auch super bequeme Schuhe einpacken, damit ihr alles zu Fuß erkunden könnt. Es ist ein Muss, von der Avenue des Champs-Elysées mal in die Seitengassen zu gehen und das alles auf sich wirken zu lassen, und sich zu erträumen, dass man sich eines Tages mal eine Dachgeschosswohnung mit Blick über die Stadt dort leisten kann <3

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Unterkunft

Für die 2 Nächte waren wir im Hotel Le A, ein super zentral gelegenes Hotel, von dem aus man innerhalb von 2-5 Minuten sowohl zur U-Bahn kommt als auch zur Champs-Elysées gelangt. Die Zimmer sind klein, aber fein, und super schön in schwarz-weiß mit kleinen Balkons à la parisien. Außerdem waren alle Beautyprodukte von L’Occitaine, womit ich schon direkt überzeugt war. Im Le A gibt es ein riesiges Frühstück mit Lachs, Croissants, Müsli, Aufschnitt, Käse und frisch zubereiteten Eiern, das schon ab 7.30 morgens serviert wird – für eine Städtereise natürlich praktisch. Mit dem Frühstück hat uns die Tea-Time am Besten gefallen, die zwischen 4 und 6 statt findet. Wir sind nämlich immer wieder durchgefroren zum Hotel zurück gekehrt und da kam uns die riesige Auswahl an Kusmi Teas, Macarons, Popcorn und Pancakes immer rechtens :-) 

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Restaurants

Mein Favorit in Paris (falls man das nach 2 Tagen sagen kann) ist definitiv das Marlon. Dies wurde mir auch von einer Pariser Followerin empfohlen und hat uns in ein Viertel geführt, was quasi von Einheimischen regiert wurde. Man hat dort kaum Touristen gesehen und Restaurants reihten sich an Boutiquen und anders herum. Es hat mich wirklich extrem an Bordeaux erinnert. Wir haben dort sowohl einmal abends gegessen als auch gebruncht, weil uns das Essen dort einfach direkt überzeugt hat. Ich hatte einen Burger und es war wohl der beste, den ich jemals hatte. Leider viel zu weit weg, um ihn mal eben wieder zu essen. Zum Frühstück gab es dann Acai Bowls und Pancakes, aber auch die Waffeln mit Früchten am Nebentisch sah extrem lecker aus. Wir haben für das Abendessen je 20€ und für den Brunch je 24€ gezahlt, (leider) völlig humane Preise für Paris.

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Am Tag davor waren wir zur Mittagszeit im Season, was nicht gerade schlau war. Ich hatte vergessen, wie ausgeprägt die Mittags-Essens-Kultur der Franzosen ist, nämlich wirklich sehr stark. Geht also unbedingt erst gegen 3 Uhr dorthin, denn es war brechend voll und wir haben unseren ersehnten Mamor-Tisch nicht bekommen. Der Schein auf Instagram trügt nämlich, es gibt genau einen davon (das wäre sooo fotogen gewesen.. ). Kleiner Tipp: sowohl der Salat als auch das Avocado Toast/Lachtoast mit pochiertem Ei sah richtig richtig gut aus. Hier haben wir für sehr kleine Portionen, die uns kaum satt gemacht haben, auch 24€ gezahlt, weswegen uns das Marlon besser gefallen hat. 

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Um ehrlich zu sein, hat mir Paris nach meinem Ein-Tages-Aufenthalt vor zwei Jahren nicht so gut gefallen, weil ich es als sehr dreckig empfunden habe. Dadurch, dass meine Französisch-Kenntnisse nun um einiges besser sind als damals, haben wir uns aber besser zurecht gefunden und uns sogar mit ein paar „Locals“ unterhalten. Alles in allem gefällt mir Bordeaux aber einfach besser, vielleicht, weil ich die Stadt viel besser kennen gelernt habe, aber auch, weil sie eine Nummer kleiner, einen Ticken sauberer und auch weniger anonym ist, als eine riesige Stadt wie Paris. Man findet sich dort viel schneller zurecht, und fühlt sich nicht direkt so verloren. Dabei ist Bordeaux mindestens genauso schön wie Paris, wenn nicht sogar noch schöner. Nicht umsonst habe ich oft gesehen, dass es als das „kleine Paris“ oder sogar als „schöneres Paris“ betitelt wurde. Trotzdem mag ich Paris nun viel mehr als letztes Mal, einfach weil mir dieses beschäftigte Treiben an Großstädten doch sehr gefällt. 

Ich hoffe, euch hat mein kleiner Paris-Post gefallen. Ich werde definitiv zurück kehren und könnte mir sogar gut vorstellen, dort zu arbeiten beziehungsweise zu leben, um die Stadt der Liebe besser kennen zu lernen – dafür muss aber definitiv das Kapital ein wenig höher sein, also dauert das Ganze wohl noch..

VINE & LACE

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