Traveldiary Airlie Beach, Whitsunday Islands & Great Barrier Reef

Mein letztes Wochenende habe ich zusammen mit ein paar Freunden in Airlie Beach verbracht. Am Donnerstag morgen um 4 Uhr ging es los Richtung Brisbane Airport und um 8.30 sind wir dann im Paradies gelandet. Welche wunderschönen Strände und Natur euch dort erwartet, wo ihr wohnen könnt und was ihr alles auf eurer Reise dorthin mitnehmen solltet, erfahrt ihr hier!

Flug

Geflogen sind wir mit TigerAir. Die Airline ist vergleichbar mit Ryan Air oder EasyJet und erlaubt jedem Reisenden ein Handgepäck von 7kg sowie eine Tasche/Rucksack. Dabei müsst ihr wissen, dass es bei Inlandsflügen in Australien keine Beschränkungen für die Mitnahme von Flüssigkeiten gibt und der ganze Security CheckIin hier nicht so ernst genommen wird. Ich hätte also auch meine gefüllte Trinkflasche sowie meine große Shampoo-Flasche, mein großes Deo und so weiter mitnehmen können. Am Gate angekommen mussten sich alle Passagiere aufstellen, um das Gepäck zu wiegen. Mitten drin wurde dies dann aber abgebrochen und einfach geboardet – hier müsst ihr euch also weder Sorgen um das Gewicht noch um die strengen Regeln der europäischen Discountairlines machen. 

Unterkunft

Wir haben unseren Trip komplett über die Reiseagentur STA Travel Australia gebucht und sind im Zuge dessen im Base Backpackers/Nomads Airlie Beach untergekommen. Ich hatte auf Snapchat schon etwas dazu gepostet, aber ich kann euch auch hier nochmal nur von der Unterkunft abraten. Ich habe bisher in einigen Hostels in Australien übernachtet und kein einziges Mal so einen unfreundlichen Service, so eine komplett gescheiterte Organisation und so dreckige Zimmer gehabt. Wir hatten sogar ein Schild in unserem Zimmer, welches vor Asbest warnte – und mindestens 5 Löcher in den Wänden. Der andere Teil unserer Gruppe ist am Freitag angereist und durfte abends direkt wieder auschecken. Der Grund: Bettwanzen! Wir hoffen, dass sie ihr Geld vom Hostel nun zurück erhalten. Das Hostel genießt ansonsten eine gute Bewertung auf Tripadvisor (3,4 von 5 Sternen). Vielleicht waren wir auch einfach nur zu einer schlechten Zeit dort und hatten extremes Pech.

Airlie Beach

Airlie Beach hat an sich nicht viel zu bieten und dient eher als Ort, von welchem alle Ein- und Mehr-Tagestripps aus starten. Es gibt ein paar Clubs, viele Restaurants und einige kleine Läden, welche Strandkleidung, Bikinis & Co. anbieten. Auch der Strand ist eher unspektakulär, allerdings konnten wir dort mehrere sehr schöne Sonnenuntergänge sehen und haben dort auch zwei Mal gefrühstückt.

Daytrip: Whitsunday Island

Unser erster Tagestrip führte uns auf die Whitsunday Islands, genauer gesagt zum Whitehaven Beach. Wir sind auf einem lilanen Katamaran namens „Camira“ gefahren, auf welchem wir großzügig mit Tee, Kaffee, Früchten, BBQ, Keksen und freien Drinks verwöhnt wurden. Es hat sich in der Beschreibung viel weniger gehört, trotzdem würde ich euch empfehlen, vor diesem Ausflug etwas zu frühstücken. Unser erster Stop war ein Korallenriff, wo alle schnorcheln durften. Das Riff war allerdings sehr ausgeblichen und falls für euch ein Ausflug zum Great Barrier Reef ansteht, müsst ihr dieses Korallenriff auch nicht unbedingt mitnehmen.
Der Whitehaven Beach gehört zu den 10 weißesten Stränden der Welt und ist einfach nur traumhaft. Er wird stark beeinflusst von Ebbe und Flut und sieht je nach Wasserstand anders aus – mal grün, mal blau, beim Sonnenaufgang laut einem der Teamer auch orange/schwarz. Hier sind wir bei 30 Grad rauf zum Hill Inlet gelaufen, einem kleinen Ausblick. Es war SO (!) anstrengend, aber der Ausblick wird belohnt. Danach hatten wir 2 Stunden Zeit, am Strand zu liegen, Frisbee zu spielen oder schwimmen zu gehen.

Daytrip: Great Barrier Reef

Auf unserem zweiten Ausflug hat uns zum Great Barrier Reef verleitet. Hierhin sind wir mit einem wesentlich größeren Schiff mit ungefähr 150 anderen Passagieren gefahren. Die Fahrt an sich dauert circa 2 Stunden und beinhaltet auch einem Zwischenstopp auf Hamilton Island. Von Anfang an wollte ich am Great Barrier Reef unbedingt einen Tauchgang mitmachen, um das größte Lebewesen der Erde, welches sich auf über 2.300 Metern Länge erstreckt, einmal unter Wasser zu erleben. Unser kurzer Schnorchel-Ausflug am Tag davor hat mich jedoch etwas zweifeln lassen, da das Riff in folge des Klimawandels unter starkem Korallenbleichen leidet. Allerdings habe ich das Tauchen nicht bereut. Für Advanced Divers belaufen sich die Kosten für einen Tauchgang auf 99$ (65€), für einen Anfänger auf 140$ (93€). Es lohnt sich auf alle Fälle, bei diesen Preisen einen Tauchgang am Rifff mitzunehmen!

Skydiving

Ich erinnere mich an einen meiner Gedanken vor ein paar Monaten: „Das einzige, was ich voraussichtlich nicht in Australien machen werde, ist Skydiving.“ Ich weiß nicht wieso, vielleicht weil ich einfach unglaublichen Respekt davor habe und auch kein riesiger Fan von Höhen und solchen Adrenalinkicks bin. Im Endeffekt war ich vor Ort vor die Entscheidung gestellt, entweder alleine einen Rundflug über das Heart Reef und den Whitehaven Beach zu machen oder mit den anderen einen Tandemsprung zu wagen. Der Sprung hat mit Fotos, Mitgliederkosten und Sprung 374$ gekostet (ungefähr 250€). Der Freifall hat circa 55 Sekunden gedauert und gesprungen sind wir aus 15.000 Fuß Höhe. Ich kann euch sagen: Genießen konnte ich den Freifall absolut nicht. Man bekommt so viel Luft ins Gesicht geblasen, dass ich meinen Mund nicht schließen konnte und auf wirklich jedem Foto gucke, als würde ich gleich sterben. Allerdings macht es hier die Mischung: der extreme Adrenalinkick beim Freifall und die unglaublicher Entspannung und Ruhe beim Fliegen ist einfach so unbeschreiblich und ich bin super froh, es getan zu haben.

Das war es auch schon mit meinem Traveldiary von den Whitsunday Islands, dem Great Barrier Reef und Airlie Beach. Unfassbar, wie viel wir in 4 Tagen erlebt haben! Ich freue mich nun schon sehr auf Sydney, wo es Anfang November hingeht. Bis dahin liegt der Fokus erstmal wieder auf dem Unikram, da nächste Woche die Midterm-Exams und einige Essay-Abgaben anstehen. Habt eine schöne Woche, L. 

VINE & LACE

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